700 Jahre Neufang

in Sonneberg ganz oben

Dies ist die Homepage des Ortes Neufang,

Stadtteil von Sonneberg in Thüringen


Willkommen bei den Neuficher Sechsaläutern!


Liebe Bürgerinnen und Bürger, 

verehrte Gäste und Besucher!

 

Wir begrüssen Sie herzlich auf der Homepage unseres Ortes Neufang. Hier finden Sie umfassende Informationen, Daten und Auskünfte rund um unser Dorf.


Neufang, ein ehemaliges Bergdorf am Fuße des thüringisch-fränkischen Schiefergebirges gelegen, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Unsere schöne Landschaft, die frische Bergluft, und natürlich auch unsere vielen Sehenswürdigkeiten wie der Tiergarten, die Sternwarte oder der Königsee locken zu jeder Jahreszeit viele Besucher zu uns. Neben einem breit ausgebauten Wanderwegnetz sowie Radwanderwegen bieten wir auch zahlreiche Wintersportaktivitäten an. 


Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf dem Weg durch unser "digitales Neufang" und freuen uns über Ihren Besuch!


 



 







 





Der neue Ortsteilbürgermeister in Neufang

Ronny Kremps ist in Sonnebergs höchstem Ortsteil gerne zu Hause. Andere ermutigten ihn, „Dorfchef“ zu werden und zu seiner Überraschung wurde er gewählt. 

Eigentlich hat Ronny Kremps genug um die Ohren. Vater, voll berufstätig, Haus und Hof, aber auch Mitglied in mehreren Vereinen – da ist das Zeitlimit schon weit ausgeschöpft. Doch der Bitte vieler „seiner“ Neufanger konnte er nicht widersprechen. Sie wollten ihn unbedingt als Ortsteilbürgermeister.

„Ich war davon ausgegangen, dass es Markus Truckenbrodt weiter macht“, erinnert sich der junge Mann. Doch dann wurde kurzfristig bekannt, da er sich nicht mehr zur Wahl stellen würde. „Daraufhin sind viele bei mir vorbei gekommen oder haben angerufen und mich gebeten, dass ich es doch machen soll“, erzählt Ronny Kremps. Warum eigentlich nicht?, dachte er so bei sich und hatte viele Gründe, die dafür sprachen. „Das gute Miteinander hier, die Aktivitäten der Vereine“, zählt er einige Beispiele auf. Genau das könnte man als Ortsteilbürgermeister fördern und unterstützen. „Ich hab’s also gemacht und wurde prompt gewählt“, ist er schon ein kleines bisschen stolz.

Er selber ist seit 1999 in Neufang zu Hause und hat sich das ehemalige Wohnhaus von Cuno Hoffmeister zu „seinem, kleinen Reich“ zurechtgemacht. „Eine Menge Arbeit, aber es hat sich gelohnt“, erzählt er. Und das nicht nur, weil sein Haus ein richtiges Schmuckstück geworden ist. „Auch, weil ich hier wirklich zu Hause bin“, sagt der ehemalige Mengersgereuther. Schon lange pflegt er einen guten Kontakt zu den Vereinen, ist in einigen sogar selber Mitglied. Sie alle auch weiterhin zu unterstützen, genau wie es sein Vorgänger getan hat, hat er sich deshalb ganz groß in sein „Ortsteilbürgermeister-Hausaufgabenbuch“ geschrieben. Einfach dürfte das nicht werden, denn im kleinen Neufang gibt es eine Menge Vereine. „Den Feuerwehrverein, den Bürgerverein, das Astronomiemuseum e.V., die Kleingärtner, den Hundesportverein, die Pfadfinder und die Bergwacht“, zählt er auf. Gute Kontakte pflegt er auch zum Outdoor-Inn, zum Tiergarten zur Gaststätte Hohe Sonne und zur Blockhütte. „Die Einrichtungen gehören zu Neufang einfach dazu“, begründet er.

Um zu wissen, was seine Neufanger bewegt, hat er kurz nach seiner Wahl eine Bürgerversammlung einberufen. „Hauptsächlich haben wir uns da für die bevorstehende Kirmes verständigt“, verrät er. Die dieses Jahr erstmals wieder als Plankirchweih gefeiert wird. Früher hat man auch mal ein Fest am Königsee gefeiert, Ebenso fanden diverse überregionale Auto-und Motorradtreffen sowie open air Veranstaltungen statt „Vielleicht kriegen wir das ja wieder hin“, blickt er voraus. Zusammen mit dem Ortsteilrat, in dem Ralph Mertin, Wolfgang Wicklein (Seemann), Jens-Uwe Blask, Tom Vogel, Antje Blechschmidt und als sein Stellvertreter Martin Blechschmidt mitwirken, hat Ronny Kremps aber neben dem Feiern noch viel mehr vor. „Wir wollen weiter anknüpfen, was Markus Truckenbrodt, gemeinsam mit dem alten Ortschaftsrat, bereits in Angriff genommen hat“, fassen sie zusammen. Gerade die 700-Jahr-Feier, die man vor zwei Jahren gefeiert hat und für alle ein voller Erfolg wurde, hat die Leute wieder mehr zusammengeschweißt. Das möchte man weiter vertiefen. Das Wochenende mit Harald Lesch 2018 in der Sternwarte, mit über 1000 Gästen, schreit geradezu nach einer Wiederholung bzw. Neuauflage. Im Großen und Ganzen geht es dabei um die Belange der Neufanger, um die Unterstützung der Vereine, gemeinsam mit der Stadt um die Erhaltung und Pflege der Liegenschaften sowie die Wiederbelebung der Traditionen. Das Vereinshaus in Schuss zu halten gehört dazu ebenso wie die Pflege des Denkmals in der Dorfmitte zum Beispiel. Als Mitglied des Stadtrates möchte er sich dafür einsetzen, dass Straßen, wenn sie sanierungsbedürftig sind, auch zeitnah instandgesetzt werden. Der ganzjährige Besucherstrom, insbesondere auch im Winter zum Rodelhang und den Skiloipen, unterstreicht die Einzigartigkeit und Besonderheit des Fleckchen Erdes – Neufang.

Einmal in Monat  hält er eine Bürgersprechstunde im Bürgerhaus ab. Immer am ersten Montag im Monat trifft man Ronny Kremps im Vereinshaus an. Hier kann jeder kommen und seine Sorgen oder Probleme auf den Tisch legen. Soweit möglich kümmert sich Ronny Kremps dann um die Lösung. Möglich ist es aber auch, sie schriftlich zu fixieren und sie in den neuen Bürgerbriefkasten am Vereinshaus zu schmeißen.

Speziell für die Senioren haben Bürgermeister und Ortsteilrat geplant, zwei- bis dreimal pro Jahr eine Veranstaltung für die älteren Mitbewohner zu organisieren. „Vielleicht ein Cafe oder in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gaststätten und Vereinen ein musikalischer Nachmittag“, kann sich Ronny Kremps gut vorstellen. Auch für die wachsende Anzahl an Kindern in Neufang werden bereits Pläne geschmiedet, z. B. ein Kindersportfest und Kindernachmittage könnten gemeinsam mit den Vereinen ins Leben gerufen werden. Bereits in Angriff genommen hat er die Gratulation der älteren Neufanger und diverser „runder“ Hochzeitspaare. Mit einem kleinen Präsent schaut er gerne bei den Jubilaren vorbei und überbringt die Glückwünsche persönlich.

Natürlich, da ist er sich sicher, kostet seine Ortsteilbürgermeister-Tätigkeit einige Zeit. "Die ich eigentlich oft in dem Umfang nicht habe, denn ich bin als Vertriebsdirektor in der Sparkassen-Finanzgruppe voll ausgelastet und viel unterwegs", gibt er offen zu. Jetzt muss er seine knapp bemessene Freizeit noch für Stadtratssitzungen, Ausschuss-Tagungen, Sprechstunden und einigen Schreibkram opfern. "Aber das mache ich gerne, denn es ist für mein Neufang", sagt der 43-jährige.